Archiv für den Monat: Januar 2016

Was es zu Weihnachten gab – Teil 3

So, weiter geht es mit dem dritten und letzten Teil, meiner Posts über die selbstgemachten Dinge, die letztes Weihnachten unter dem Baum gelandet sind.

Für eine liebe leuchtturmliebende Freundin gab es diese knuddelige Ausgabe eines solchen. Die Anleitung für das Leuchtturmkissen ist von Sabine von Binenstich.

Leuchtturm_totale_web Leuchtturm_angeschnitten02_web       Leuchtturm_details_stickerei_webHier kommen wieder meine Handnähkünste zur Geltung… Sagen wir mal: Ich übe noch. Aber so hat es auch ein bisschen mehr Charme.

Oh je, ich sehe, dass auf dem ersten Bild der Hintergrund wesentlich schärfer ist, als das Kissen. Das kommt davon, wenn man beim Fotos machen im Zeitdruck ist. Zu Weihnachten gab es aber ein neues Objektiv. Damit wird bestimmt alles besser, wenn ich erst gelernt habe richtig damit umzugehen…

Last but not least, ein Klassiker – der Leseknochen. Hier in dreifacher Ausführung, zwei Weihnachtsgeschenke und ein Aufmunterungs-„Kannst du gut gebrauchen“-Geschenk. Im Original, soweit ich weiß, von sew4home, es gibt aber unter „Leseknochen“ auch jede Menge deutschsprachige Anleitungen zu finden.

leseknochen04_web leseknochen01_web  leseknochen03_webKann man irgendwie immer gebrauchen und aus hübschen, bunten Stoffen einfach ein schönes Geschenk!

So, das war es dann von meiner kleinen Serie.

Liebste Grüße,

Kathrin

Was es zu Weihnachten gab – Teil 2

So, weiter geht’s mit den von mir für Weihnachten produzierten Geschenken.

Das hier ist jetzt die knuffige Fraktion. Zunächst gab es einen gehäkelten Big Foot nach einer Anleitung von Lucy Collins alias Lucy Ravenscar aus der Wolle Siena (100% Merino) von Wolle Rödel.

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biggie_detail_koepfchen_webbiggie_angeschnitten_webIch war wirklich sehr begeistert von der Anleitung. Ja, sie ist auf englisch, aber ich bin es grundlegend eh gewohnt nach englischen Anleitungen zu stricken und zu häkeln. Die Anleitungen sind meist wesentlich ausführlicher als die deutschen bzw. setzen weniger Basiswissen voraus. Sollte mal eine Maschenart etwas ‚exotischer‘ sein, ist sie meist genau erklärt und es gibt eben auf englisch auch viel mehr und meist auch bessere Anleitungen zu finden, die einem einzelne Maschenarten erklären.
Mein Big Foot (die große Version) ließ sich auf jeden Fall nach der Anleitung super häkeln und ich hab den Kleinen während der Herstellung schon direkt lieb gewonnen. Es war für mich das erste Mal, dass ich ein Kuscheltier gehäkelt habe, aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und spiele schon mit dem Gedanken mir auch selber einen zu machen. Hach, er ist einfach zu knuffig und steht dem Beschenkten hoffentlich brav zur Seite und hilft durch schwere Zeiten.

Auf der Suche nach einem originellen Nadelkissen für eine ebenfalls nähbegeisterte Freundin, stieß ich auf diesen kleinen, bananenliebenden Kerl. Hier geht es zur kostenlosen Anleitung von Lady Joyceley.

minion_totale_web minion_detail01_web Er ist nicht perfekt, denn meine Handnähkünste sind, was die Gleichmäßigkeit angeht, sicherlich noch ausbaufähig, aber ist er nicht putzig? Es gibt auch noch eine kleinere Version. Ich hab ihn nicht ausgemessen, aber ich schätze, er ist schon so zwischen 12 und 15 cm hoch. Die Handschuhe und Schuhe sind auch so schon so winzig, dass das wirklich wahnsinnig fummelig war. Wie man das Ganze dann in noch kleiner zusammenschustern soll, ist mir unklar.

Da lässt sich nur noch hinzufügen:

BANANAAAAAA!

Zwei Weihnachtsgeschenke habe ich euch noch zu zeigen. Einen dritten Teil wird es also noch geben.

Alles Liebe,

Kathrin

Was es zu Weihnachten gab – Teil 1

Hallo ihr Lieben,

auch wenn es etwas verspätet kommt: Ich wünsche euch ein frohe neues Jahr und alles Gute für das noch frische Jahr 2016!

Ich hatte versprochen zu zeigen, was es dieses Jahr für meine Liebsten zu Weihnachten gab. Die Fotos sind nicht alle 100%ig scharf. Das Licht kurz vor Weihnachten war eher grenzwärtig, aber wem erzähle ich das. Ist ja das übliche Winterproblem…

Hier möchte ich euch als erstes die aufwändigsten Geschenke zeigen. Ich habe nämlich meine ersten Patchwork-Quilt-Decken genäht! Tadaaa!

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Dazu muss man sagen, ich hatte überhaupt keine Erfahrung – weder im patchworken noch im quilten. Ich habe mir also einfach ein paar schöne Stoffe besorgt (Quelle für die gemusterten Stoffe: Frau Tulpe), etliche 20 cm große Quadrate zugeschnitten (jaja, auch das ist nicht so einfach wie es sich anhört), diese zusammengenäht und alles gebügelt. Fertig war mein Quilt-Top.
Das Innenleben besteht aus einer IKEA-Fleecedecke und gequiltet habe ich mit einem wellenförmigen Stich meiner Maschine. Das war wesentlich anstrengender und aufwendiger als ich mir das vorgestellt hatte. Ständig hing irgendwo irgendwas runter oder staute sich irgendwo, weswegen es schon einiges an Konzentration und Logistik brauchte um alles einigermaßen gerade hinzubekommen (mit dem Wellenstich habe ich es mir hier noch vergleichsweise einfach gemacht) und gleichlang sind die Wellen auch nicht geworden, aber das gefällt mir eigentlich so ziemlich gut.
Das Binding habe ich dann nach der Anleitung von Pattydoo gemacht. Das ist zwar eine einfache Methode, hat mir dann aber an den Ecken nicht so gut gefallen, weil die mir noch recht offen erschienen. Da hab ich dann per Hand noch ein bisschen nachgebessert.

Okay, also, zeittechnisch kein Geschenk für mal eben und sicher auch nichts was ich jedes Jahr vor Weihnachten hinbekommen würde, aber ich habe dieses Jahr früh genug angefangen und die Ergebnisse sind wirklich toll geworden. Die Beschenkten haben sich gefreut und sowas Schönes mehr als verdient!

Das war es dann jetzt erstmal mit dem ersten Teil meiner Weihnachtsgeschenke.

Alles Liebe,

Kathrin