Archiv des Autors: Kathrin

Was es zu Weihnachten gab – Teil 2

So, weiter geht’s mit den von mir für Weihnachten produzierten Geschenken.

Das hier ist jetzt die knuffige Fraktion. Zunächst gab es einen gehäkelten Big Foot nach einer Anleitung von Lucy Collins alias Lucy Ravenscar aus der Wolle Siena (100% Merino) von Wolle Rödel.

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biggie_detail_koepfchen_webbiggie_angeschnitten_webIch war wirklich sehr begeistert von der Anleitung. Ja, sie ist auf englisch, aber ich bin es grundlegend eh gewohnt nach englischen Anleitungen zu stricken und zu häkeln. Die Anleitungen sind meist wesentlich ausführlicher als die deutschen bzw. setzen weniger Basiswissen voraus. Sollte mal eine Maschenart etwas ‚exotischer‘ sein, ist sie meist genau erklärt und es gibt eben auf englisch auch viel mehr und meist auch bessere Anleitungen zu finden, die einem einzelne Maschenarten erklären.
Mein Big Foot (die große Version) ließ sich auf jeden Fall nach der Anleitung super häkeln und ich hab den Kleinen während der Herstellung schon direkt lieb gewonnen. Es war für mich das erste Mal, dass ich ein Kuscheltier gehäkelt habe, aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und spiele schon mit dem Gedanken mir auch selber einen zu machen. Hach, er ist einfach zu knuffig und steht dem Beschenkten hoffentlich brav zur Seite und hilft durch schwere Zeiten.

Auf der Suche nach einem originellen Nadelkissen für eine ebenfalls nähbegeisterte Freundin, stieß ich auf diesen kleinen, bananenliebenden Kerl. Hier geht es zur kostenlosen Anleitung von Lady Joyceley.

minion_totale_web minion_detail01_web Er ist nicht perfekt, denn meine Handnähkünste sind, was die Gleichmäßigkeit angeht, sicherlich noch ausbaufähig, aber ist er nicht putzig? Es gibt auch noch eine kleinere Version. Ich hab ihn nicht ausgemessen, aber ich schätze, er ist schon so zwischen 12 und 15 cm hoch. Die Handschuhe und Schuhe sind auch so schon so winzig, dass das wirklich wahnsinnig fummelig war. Wie man das Ganze dann in noch kleiner zusammenschustern soll, ist mir unklar.

Da lässt sich nur noch hinzufügen:

BANANAAAAAA!

Zwei Weihnachtsgeschenke habe ich euch noch zu zeigen. Einen dritten Teil wird es also noch geben.

Alles Liebe,

Kathrin

Was es zu Weihnachten gab – Teil 1

Hallo ihr Lieben,

auch wenn es etwas verspätet kommt: Ich wünsche euch ein frohe neues Jahr und alles Gute für das noch frische Jahr 2016!

Ich hatte versprochen zu zeigen, was es dieses Jahr für meine Liebsten zu Weihnachten gab. Die Fotos sind nicht alle 100%ig scharf. Das Licht kurz vor Weihnachten war eher grenzwärtig, aber wem erzähle ich das. Ist ja das übliche Winterproblem…

Hier möchte ich euch als erstes die aufwändigsten Geschenke zeigen. Ich habe nämlich meine ersten Patchwork-Quilt-Decken genäht! Tadaaa!

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Dazu muss man sagen, ich hatte überhaupt keine Erfahrung – weder im patchworken noch im quilten. Ich habe mir also einfach ein paar schöne Stoffe besorgt (Quelle für die gemusterten Stoffe: Frau Tulpe), etliche 20 cm große Quadrate zugeschnitten (jaja, auch das ist nicht so einfach wie es sich anhört), diese zusammengenäht und alles gebügelt. Fertig war mein Quilt-Top.
Das Innenleben besteht aus einer IKEA-Fleecedecke und gequiltet habe ich mit einem wellenförmigen Stich meiner Maschine. Das war wesentlich anstrengender und aufwendiger als ich mir das vorgestellt hatte. Ständig hing irgendwo irgendwas runter oder staute sich irgendwo, weswegen es schon einiges an Konzentration und Logistik brauchte um alles einigermaßen gerade hinzubekommen (mit dem Wellenstich habe ich es mir hier noch vergleichsweise einfach gemacht) und gleichlang sind die Wellen auch nicht geworden, aber das gefällt mir eigentlich so ziemlich gut.
Das Binding habe ich dann nach der Anleitung von Pattydoo gemacht. Das ist zwar eine einfache Methode, hat mir dann aber an den Ecken nicht so gut gefallen, weil die mir noch recht offen erschienen. Da hab ich dann per Hand noch ein bisschen nachgebessert.

Okay, also, zeittechnisch kein Geschenk für mal eben und sicher auch nichts was ich jedes Jahr vor Weihnachten hinbekommen würde, aber ich habe dieses Jahr früh genug angefangen und die Ergebnisse sind wirklich toll geworden. Die Beschenkten haben sich gefreut und sowas Schönes mehr als verdient!

Das war es dann jetzt erstmal mit dem ersten Teil meiner Weihnachtsgeschenke.

Alles Liebe,

Kathrin

This is not okay! – Katalog

Hallo ihr Lieben,

ich weiß, ich bin wahnsinnig spät dran. Die liebe Susanne hat schon am 03. November den „This is not okay!“ – Katalog herausgebracht. Ein großes Kompliment an Susanne! Er ist wirklich schön geworden. Als ich noch dabei war mich darin hineinzufuchsen, wie ich denn den Katalog in meine Seite einbinde, kamen mir leider andere Dinge dazwischen. Genug der Rechtfertigung… Weiter geht’s.

Greenpeace hat Ende November eine „Repräsentative Umfrage zu Kaufverhalten, Tragedauer und der Entsorgung von Mode“ veröffentlicht und dass nehme ich jetzt nochmal als aktuellen Anlass den tollen Katalog auf’s Trapez zu bringen.

Mich gibt es übrigens auf Seite 89 zu sehen. Ich habe hier schon mal von der „This is not okay!“ – Aktion erzählt. Grundlegend geht es darum, dass wir als Nähblogger gegen die unmenschlichen Bedingungen protestieren wollen, unter denen das meiste unserer Kaufkleidung produziert wird. Ich tue mich schwer „catchy“ Zahlen aus der Greenpeace-Umfrage herauszufiltern, aber ich denke man kann allgemein folgendes sagen: Zu viele Menschen schmeißen Kleidung weg, ohne dass sie kaputt ist oder nicht mehr passt. Ebenfalls bringen erschreckend wenig Leute ihre kaputte Kleidung zum Reparieren zum Schneider oder flicken selbst und auch Schuhe werden nicht immer zum Schuster getragen, wenn etwas dran ist, sondern anscheinend auch lieber weg geschmissen. Kleidung selber machen oder gebraucht kaufen – für mehr als 50% der Befragten ebenfalls keine Option.

Das finde ich auf der einen Seite sehr traurig, auf der anderen Seite kann ich verstehen, dass man ein T-Shirt, dass nicht mehr als 5 € gekostet hat, nicht zum Schneider bringt, wenn der Saum aufgegangen ist. Lohnt sich ja nicht, das kostet bestimmt genausoviel das reparieren zu lassen. Und genau da liegt der Hund begraben. Der Schneider nimmt keine horrenden Preise für das was er tut. Im Gegenteil habe ich schon oft gehört, dass die sich oft gerade so über Wasser halten können. Das Shirt war halt einfach zu billig bzw. der Preis einfach für die Arbeit, die darin steckt, nicht angemessen. Bei solchen Preisverhältnissen kann ich nichts anderes erwarten.

Traurig aber trotzdem, dass viele anscheinend auch keine richtige Beziehung zu ihrer Kleidung haben. Ich besitze zum Teil noch Kleidung, die ich vor 10 Jahren gekauft habe und ich bin jedes Mal wieder ein wenig traurig, wenn ich etwas aussortieren muss, denn fast alle meine Kleidungsstücke mag ich sehr gerne und muss immer daran denken, was ich alles schon darin erlebt habe. Da ist es, finde ich, gar nicht so einfach diese wegzuschmeißen. Von Kleidungsstücken, die ich selber gemacht und die ich damit Schweiß und Herzblut reingesteckt habe, gar nicht zu reden.

Wo will ich nur hin mit diesem Post? Es soll ein Aufruf sein mehr darauf zu achten, wie die Kleidung hergestellt wurde, die man kauft. Es gibt mittlerweile wirklich sehr schöne fair hergestellte Kleidung. Oder natürlich selber machen, wenn man kann und mag. Und dann bitte nur Dinge kaufen (oder machen ;o) ), die man dann auch wirklich wertschätzen kann und richtig gut leiden mag, damit sie nicht beim nächsten Aussortieren auf dem Müll landen. Egal ob man selber oder jemand anderes es hergestellt hat, in jedem Stück steckt jede Menge Arbeit.

So, damit will ich es jetzt mal gut sein lassen. Hinter den Kulissen wird hier eine Menge produziert. Das Meiste ist aber für die diesjährigen Weihnachtsgeschenke, deswegen kann ich das leider erst nach dem Fest zeigen, um hier nicht zu spoilern für die lieben Menschen, die ich damit beschenken möchte…

Wünsche euch eine wunderschöne und hoffentlich besinnliche Adventszeit,

Kathrin

Männersache(n)

Also, ich weiß nicht wie es euch geht, aber gerade zum Geburtstag oder zu Weihnachten oder auch gerne mal zwischendurch, nähe ich gerne mal was für die Mannsbilder in meinem Familien- und Freundeskreis. Das ist gar nicht so einfach, denn ich finde die Dichte an wirklich guten Schnittmustern für Männer ist eher gering. Mit wirklich gut, meine ich zum einen gut gemacht und zum anderen, eben mit dem gewissen Etwas. Schlicht, aber doch etwas Besonderes, aber nicht zu abgefahren, so dass es der normale Mann auch mit Stolz tragen kann.

Ich bin da schon mal bei Dawanda ziemlich mit auf den Bauch gefallen. Ich endete mit einem Schnittmuster welches recht teuer war, ziemlich ungenau, da mit einem groben Bleistift vorgezeichnet und dann eingescannt, und die Anleitung war auch eher so lala. Der Schnitt war von der Passform her okay, aber ich war von der Qualität des ganzen Schnittes und auch dem Preis-Leistungsverhältnis sehr enttäuscht. Ich bin von den PDF-Damenschnittmustern, die ich bis jetzt gekauft habe (und das sind nicht wenige), eine hohe Qualität gewohnt und hatte diese ganz blauäugig auch hier erwartet. Jetzt mag man sagen, da hab ich wohl einfach mal Pech gehabt, aber damals (es ist ungefähr 2 Jahre her) war es das einzige ansehnliche Hoodie-Schnittmuster für Männer, welches ich finden konnte.

Ich habe gerade schon gesehen, mittlerweile ist die Auswahl auf Dawanda etwas besser und das sieht mir auch größtenteils alles professioneller aus. Aber auf der Suche nach guten Männerschnittmustern bin ich dann auf der amerikanischen und damit englischsprachigen Seiten von Thread Theory gelandet. Für jeden, der mit englischen Schnittmustern gut klar kommt, gibt es eine ganz klare Empfehlung von mir. Ich liebe die einfachen, aber trotzdem modernen Designs und bin von der Qualität der Schnittmuster sehr angetan.

Mein Bruder bekam zum Geburtstag ein stark umgemodeltes Strathcona Henley T-Shirt.

bruder_mandarinshirt_ganz_webbruder_mandarinshirt_detail_webDie Fotos sind leider nur zwei ungeschickte Schnellschüsse nach dem Überreichen des Geschenks. Der Stoff ist ein olivgrüner Viskosejersey, der evtl. für mein Design ein wenig zu flutschig war. Aber ich wollte doch so gerne olivgrün und das war alles was auf die Schnelle im Stoffladen „um die Ecke“ zu bekommen war. Zeitmanagment war noch nie so meins. Es sollte ein chinesisch angehauchtes T-shirt mit Mandarinkragen und Knopfleiste mit chinesischem Knotenverschluss werden. Wurde es auch. Das Design ist noch verbesserungswürdig bzw. ein etwas anderer Stoff wäre für diese Kragenvariante vermutlich nicht schlecht. Die Verschlüsse sind aus brauner Baumwollkordel und die „Leder“applikationen aus SnapPap. Für eine erste Version ist es ganz gut und dem Besitzer scheint es auch zu gefallen.

An so einem einfachen T-Shirt, dass ich dazu auch noch stark abgewandelt habe, sieht man natürlich wenig von dem von mir oben gelobten tollen Design… Meiner Nähmaschine sind schon zwei Newcastle Cardigans und ein Finlayson Sweater entsprungen und die sind wirklich riiiichtig gut geworden. Leider habe ich (noch) keine Bilder. Das ist das ‚Problem‘, wenn man Dinge verschenkt. Vielleicht kann ich das nachreichen. Hoffentlich…

Gerade habe ich angefangen an einer Version der Jedediah Pants für den Liebsten zu arbeiten. Davon wird es auf jeden Fall Fotos geben, aber die brauchen noch ein bisschen.

Das hier soll keine Werbeveranstaltung sein, aber ich dachte, vielleicht hat sich die ein oder andere auch schon auf die Suche nach schönen Schnittmustern für Männer gemacht, hatte ähnliche Schwierigkeiten wie ich und kann ein paar Tipps gebrauchen. Oder habt ihr noch andere gute Tipps in dieser Richtung auf Lager?

Liebe Grüße,

Kathrin

 

This is not okay!

Ich kann leider nicht mehr genau sagen wie ich über Susannes Aktion vom Blog mamimade gestolpert bin, aber ich kann nur sagen, dass sie mir damit aus tiefster Seele spricht. In der Aktion geht es darum die unglaublich ausbeuterischen und unwürdigen Bedingungen anzuprangern unter denen das Meiste unserer Kleidung hergestellt wird. Das ist ein Thema was mich schon seit längerem umtreibt und welches auch ein wichtiger Antrieb für mich ist, zu versuchen so wenig Kleidung wie möglich zu kaufen und sehr viel selber zu machen. Da ich mit Leidenschaft nähe, mache ich das natürlich auch gerne, aber selbst für ein simples T-Shirt mag ich nicht in den Laden gehen, denn wenn ich z. B. einen Laden wie H&M betrete und die z. T. lächerlich niedrigen Preise sehe, dann schaudert es mich.

Bei Susanne gibt es hier noch mehr und ausführlicheres zum Thema zu lesen.

Als ich dann Susannes Katalogaktion gesehen habe, hat mich das noch mehr gefreut, denn das ist ein wirklich schöner Weg ein Statement abzugeben und sich an der „This is not okay!“-Aktion zu beteiligen. Also habe ich die Beine bzw. die Nähmaschine in die Hand genommen und mir ein neues Outfit genäht. Here it comes:

this_is_not_okay_02_webthis_is_not_okay_01_webDas Top ist das Fern-Top von StyleARC über das ich hier schon mal geschrieben habe.

Und ja, der Hosenschnitt… Ich versuche mir gerade beizubringen selber Schnitte zu entwerfen. Da ich aber etwas unter Zeitdruck war, konnte ich nicht ganz von Anfang anfangen. Ich habe mir also als Grundschnitt den Schnitt „Pantalon slim“ aus der „Coudre c’est facile“-Zeitschrift Nr. 6 ausgesucht: schmale Hosenbeine in 7/8 Länge, oben ein einfacher Gummizug und eine relativ hohe Bundhöhe. Also, Hosenbeine verlängert und nach unten hin etwas begradigt, Bundhöhe verringert, sodass der Bund unterhalb des Bauchnabels endet, vorne 2, hinten 4 Abnäher eingearbeitet, oben alles etwas enger, Taschen eingebaut und einen Bund hinzugefügt. Geschlossen wird die Hose seitlich über einen Reißverschluss. Es war also ursprünglich mal die „Pantalon slim“, aber jetzt ist es eine ganz andere Hose… Sie sitzt noch nicht perfekt, aber für eine 1. Version bin ich sehr zufrieden und finde ich kann mich so sehr gut auf die Straße wagen. Das muss ja bei den Anfängen im Schnittmusterdesign nicht immer unbedingt der Fall sein.

Die Stoffe sind von einem meiner lokalen Stoff-„Dealer“.

Über die Hose werde ich noch mal einen gesonderten Blogpost schreiben mit anschaulicheren Fotos, damit man Passform und Änderungen besser nachvollziehen kann, aber mit diesen beiden Fotos, die von meinem Bruderherz und seiner besseren Hälfte geschossen wurden (ich wünschte ich könnte sie für jedes Shooting engagieren), möchte ich mich an Susannes Katalogaktion beteiligen und sagen:

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Und weil Donnerstag ist und das ganz offensichtlich für’s Weib ist, geht es zu RUMS.

Macht’s euch schön,

Kathrin

Hochzeitsoutfit in leger

Hier kommt direkt das zweite Hochzeitsoutfit. Dieses Mal war das Thema der Party „maritim“ und sollte nicht ganz so schick sein. Die eigentliche Trauung wurde schon eine Woche vorher im engsten Familienkreis vollzogen und so sollte es bei der Party danach extra nicht so förmlich und angestrengt werden. Entschieden habe ich mich für eine „Toni“ von Milchmonster. Den passenden Jersey und das entsprechende Bündchen wurden dann beim ortsansässigen Stoff-„Holländer“ besorgt. Ein maritimes blau wäre natürlich am naheliegendsten gewesen, aber das ist mal so gar nicht in meiner Herbst-Farbpalette drin. Dieses knallrot zwar auch nicht, etwas anderes mit halbwegs maritimen Muster war aber nicht zu bekommen und ich bilde mir ein dieses knallige rot geht besser, weil es zumindest etwas näher an z. B. karminrot ist. Und dieses schöne Muster, was ich einfach großzügig als Wellenmuster definiert habe, gefiel mir einfach so gut. Hier kommt also „Toni“:hochzeit_leger_ganzIch bin sehr zufrieden. Es ist ein schöner Schnitt und das Kleid ist auf Grund des Jerseys natürlich super bequem. Es wird auf jeden Fall auch nach der Hochzeit noch oft zum Einsatz kommen. Für meine Bedürfnisse ist es evtl. etwas kurz geraten. Ich bin da eher so der ganz-kurz-oberhalb-des-Knies-Mensch. Da das Ideal-Standard-Kleid immer für etwas größere Frauen als mich konzipiert ist, bin ich es gewöhnt, dass sowieso alles immer etwas lang ist. Darum hatte ich mir über eventuell fehlende Länge gar keine Gedanken gemacht. Hätte ich aber die Anleitung richtig gelesen, dann hätte ich erfahren, dass es für eine Körpergröße von 1,65 m konzipiert ist. Da ich nur zwei Zentimeter kleiner bin, hätte ich von selber darauf können kommen, dass ich es noch um eine Kleinigkeit verlängern könnte. So viel Konjuktiv. Hätte ich, hab ich aber nicht und so ist es auch gut. Die nächste Version, die es auf jeden Fall geben wird, wird dann halt ein bisschen länger. Hier noch ein paar Bilder:

hochzeit_leger_collage02

hochzeit_leger_collage01Ich wurde auf der Party mehrmals darauf angesprochen, also scheine ich einen guten Griff gemacht zu haben. Dieses Kleid hat so viele Variationsmöglichkeiten! Ich brenne schon jetzt darauf für den Herbst eine Version mit dem XXL Bubikragen zu machen und vielleicht dann auch gleich mal das Babydoll-Rockteil auszuprobieren. Hach, so viele Pläne, so wenig Zeit. Hauptsache der Stoffschrank ist schon reichlich gefüllt. Na ja, man kennt das…

So, damit geht das hier jetzt wieder zu RUMS und ich bestaune die Werke der anderen „Weiber“.

Bleibt kreativ,

Kathrin

Hochzeitsoutfit in extravagant

Dieses Jahr standen wieder zwei Hochzeiten im Freundeskreis an. Da musste natürlich selbstgenähte Garderobe her. Irgendwann muss ich damit aufhören, denn mein Kleiderschrank würde eigentlich mit wenigen Kleidern auskommen, da ich wenige Gelegenheiten habe, um diese auch auszuführen, aber es fällt mir schwer. So gab es dann dieses neue Kleid:

hochzeit_extra_vornebreit_webDer Schnitt ist aus „Drape Drape 1“ von Hisako Sato und zwar Nr. 17 „Drapiert drapiertes Kleid“. Inspiriert wurde ich während des Japan Sew Alongs dieses Jahr von Lara von 1000Stoff. Ich war so begeistert von Ihrer Version, dass ich beschloss mich auch des Kleides anzunehmen.

Dieses Teil bringt aber einige Schwierigkeiten mit sich. Es besteht zwar ’nur‘ aus zwei Schnittteilen, diese sind aber unter einem wahren Liniengewirr auf dem Schnittmusterbogen auf 6 Teile verteilt, die man dann am Ende zusammenfügen muss. Es hat mich richtig viel Zeit, Mühe und gutes Licht gekostet um alles richtig abzupausen. Stoffempfehlung: matter Jersey. Da es ein festliches Kleid werden sollte, habe ich die Empfehlung überhört und einen Stoff bestellt, der etwas  edler anmutete. So die Theorie. In meinem grenzenlosen Enthusiasmus bestellte ich einen mit Ornamenten gemusterten Stretch-Satin. Ich hätte mich definitiv besser informieren sollen, denn Stretch-Satin heißt natürlich, dass es Satin mit EIN WENIG Stretch ist und nicht, dass es eine Art Jersey mit glänzender Oberfläche ist. Also alles andere als optimal für dieses Kleid. Ich dachte mir aber: Macht nix, ist ja ein weites Kleid – rein kommst du auf jeden Fall, das wird schon! An den Armausschnitten wurde es dann auch schon kritisch, es geht aber noch. Der ’schlimmste‘ Teil (verarbeitungsmäßig) ist unter der Achsel, das sieht man ja kaum. Dann kommt aber hinzu, dass dieser Stoff wesentlich mehr Stand hat, als es so ein Jersey hätte und damit auch wesentlich mehr Stand als es für das Kleid eigentlich vorgesehen ist. Dadurch wird das Ganze natürlich etwas voluminös.

hochzeit_extra_seite_web hochzeit_extra_seite03_webDas machte mich dann doch sehr unsicher. Irgendwie gefiel mir das Kleid gut, aber ich wusste nicht so recht, ob mir dieses Kleid in seiner Fülle nicht zu extravagant ist. Ich bin da ja eher so die Dezente. Also wurde es probehalber zu einem Krimidinnerabend auf Burg Boetzelaer ausgeführt. Hier war die Extravaganz sowieso kein Problem (im Gegenteil, sie war eher der Plan) und da ich mich doch recht wohl fühlte im neuen Gewand, habe ich es auch zur Hochzeit getragen. Hier noch ein paar Fotos.

hochzeit_extra_collage

Es ist ein krasses Kleid und in einem anderen Stoff wäre es sicherlich etwas weniger extravagant geworden, aber irgendwie gefällt es mir und zu manchen Anlässen kann man sowas auch tragen. Vielleicht wird es irgendwann eine zweite Version geben, der Schnitt ist ja jetzt schon abgepaust. Damit ist der anstrengendste Teil schonmal erledigt. Schade eigentlich, denn in dem Buch sind wirklich tolle Schnitte drin. Aber es wird ein Weilchen dauern bis ich mich nochmal an einen wage. Vielleicht nehme ich mir bald Nr. 1 „Locker drapiertes Top“ vor. Da gibt es nur zwei, recht einfache, Teile, das müsste auch unter dem Liniengewirr einigermaßen gut abzupausen sein.

Damit wage ich mich jetzt einfach mal ganz mutig das erste Mal zu RUMS und schaue was die anderen Mädels da so gezaubert haben.

Verliebt auf den 2. Blick…

Wenn ich das Datum des letzten Posts anschaue, schäme ich mich ein bisschen. Lange ist der letzte Eintrag her… Die Arbeit, ein Urlaub, eine Dienstreise, wieder die Arbeit und die Gesundheit kamen mir dazwischen. Aber bevor ich mich weiter vor mir rechtfertige, den dem Leser ist dies sicherlich unwichtig, komme ich nun zum eigentlichen Thema.

Irgendwann gegen Ende des letzten Jahres sah ich zufällig auf einem Blog aus den USA eine Version dieser wundervollen Jacke Marie.

stylearc_MARIE-JACKET

Auf dieser technischen Zeichnung mag das nicht so rüberkommen, aber in die fertige Version (die ich jetzt beim besten Willen nicht mehr finden kann) habe ich mich direkt verliebt. Ich hab ein bisschen gebraucht bis ich überhaupt herausfand, wo man das Schnittmuster bekommt. Eine australische Schnittschmiede namens styleARC. Aha. Eigentlich hat mir hier nichts zugesagt. Die Webseite ist nicht hübsch, sie haben keine PDF-Versionen ihrer Schnittmuster (Hallo internationale Versandkosten!) UND man bekommt kein Mehrgrößenschnittmuster, sondern tatsächlich nur eine Größe. Ich weiß, dass das jetzt nicht soooo selten ist, aber ich bin das nicht gewöhnt und mag das auch nicht. Erstens bin ich ein Fan davon von der einen in die andere Größe überzublenden, wenn die Maße partou nicht in dieselbe Größe fallen und zweitens nähe ich nicht nur für mich, sondern auch für andere also benutze ich tatsächlich mehrere Größen. Nichts sprach also dafür dieses Schnittmuster zu bestellen, außer diese verdammt hübsche Jacke. Ich gab mich also geschlagen und bestellte trotz allem. Pünktlich zu meinem Geburtstag im Januar bekam ich dann Post. Ich war total überrascht, hatte ich diese kleine Eskapade schon verdrängt. Jetzt fielen mir aber nicht nur ein, sondern zwei Schnittmuster aus dem Umschlag entgegen. Ich dachte erst, man hätte sich vertan, aber bei styleARC gibt es jeden Monat (glaube ich) ein anderes Schnittmuster gratis dazu. So bekam ich Fern in die Hände.

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Ja, ganz süß, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen. Vor wenigen Wochen rückte dann der Geburtstag einer lieben Freudin immer näher. Nachdem dann weder im Urlaub in Spanien, noch auf der Dienstreise in Irland das passende Geschenk um die Ecke kam, war ich nun drei Tage vor dem Geburtstagstermin ein klein wenig im Zugzwang. Schnell also in den Schnittmustern gewühlt, Fern gefunden, gehofft, dass es größenmäßig passt, einen Streichelstoff aus dem Fundus gezogen und losgelegt. Der Vorteil von Eingrößenschnittmustern: Man kann sie einfach ausschneiden, spart sich damit das Abpausen und damit Zeit. Fix zugeschnitten und angefangen zu nähen. Das Schnittmuster ist im Schwierigkeitsgrad als „Einfach“ bzw. „Mittel“ eingestuft. Hier muss ich sagen, mit der wirklich eher dürftigen Anleitung definitiv eher mittel. Ohne Näherfahrung wäre ich da klar dran verzweifelt. Mit weiteren Details möchte ich da aber nicht langweilen, denn wer das nicht selber genäht hat oder nähen will für den ist das natürlich uninteressant. Jetzt lasse ich einfach mal Bilder sprechen.

ferntop_ganz_webferntop_rueckenausschnitt_webferntop_saum_webDen Stoff habe ich vor Jahren schon beim holländischen Stoffmarkt entdeckt, gekauft und wohl gehütet, um damit etwas richtig Tolles für mich zu nähen. Na ja, für mich ist das Top leider nicht, aber richtig schön ist es geworden. Angezogen tatsächlich so schön, dass ich mich doch noch in dieses einfache Schnittmuster verliebt habe. Beim letzten Stoffeinkauf wanderten dann direkt zwei passende Stoffe in mein Körblein, damit ich mir noch für diesen Sommer zwei eigene Exemplare schneidern kann.

Ich hoffe diese auch bald zeigen zu können, aber es stehen noch zwei Geschenke und ein Kleid für die nächste Hochzeit auf der Nähliste. Und zu zeigen hab ich auch noch eine Menge, aber da bedarf es noch ein paar Fotosessions.

Sommerliche Grüße,

Kathrin

P.S.: Die Marie Jacke habe ich natürlich noch nicht genäht… Es fehlte an Zeit und passendem Reißverschluss und bei über 30 °C fehlt es gerade natürlich auch an Bedarf. Aber ein Probestoff für eine 1. Version ist schon gekauft und wird spätestens im Herbst in Angriff genommen. Verliebt bin ich nämlich immer noch…

Nachtrag: Wie ich jetzt erfahren habe, gibt es die styleARC-Schnittmuster doch als PDF und zwar auf Etsy. Da gibt es sie dann auch mehr oder weniger als Mehrgrößenschnittmuster, also 3 Größen auf einmal. Daraufhin wird aber auf der styleARC Seite nicht hingewiesen oder ich habe den Hinweis nicht gefunden.

Nicht-österliche Osternähereien

Ja, ich weiß, Ostern ist jetzt schon fast zwei Wochen vorbei, aber ich konnte noch gar nicht zeigen, was an jenem Wochenende entstanden ist. Da mich ein fieses Magenproblem zwang meine kompletten Pläne über den Haufen zu werfen, war auf einmal viel Zeit Zuhause da, die genutzt werden wollte. Also nahm ich ein Projekt in Angriff, dass ich schon mehrere Jahre auf meiner Liste hatte. Die dafür ausgesuchten Stoffe samt Reißverschlüssen und Bügelvlies schlummern ebenfalls schon genauso lange in meinem „Lager“.

Es sollte ein neues Portemonaie werden, da das alte langsam etwas unansehlich wurde und auch an sich sehr dick ist. Ich wollte alles etwas verschlanken. Dann fiel mir das wundervolle Schnittmuster „Wildspitz“ von creat.ING[dh] in die Hände und ich war sofort begeistert. Das Format war allerdings nicht so meins. Auch wenn ich immer viel Zeug mit mir rumschleppe, mag ich länglich geformte Geldbeutel nicht wirklich gerne. Sie sind mir einfach zu groß und zu sperrig. Ich habe mich also hingesetzt und erstmal die Breite verändert. Das Innenleben sollte auch genau auf meine Bedürfnisse angepasst werden. Es gibt zwar schon im Schnittmuster unterschiedliche Varianten, aber es sollte 100% passen. Also habe ich versucht zu verstehen warum was wie lang ist und wie ich das ändern muss. Das hat auch tatsächlich ziemlich gut geklappt und herausgekommen ist dieser schöne Geldbeutel:

Geldbeutel02_webGeldebeutel04_webFotografiert in den letzten Sonnestrahlen, die sich am Ende des Ostermontags noch gerade ihren Weg durch die Wolken gebahnt haben. Außen ist ein grober Möbelstoff, der mir aber wegen der ungewöhnlichen Farbkombi unglaublich gut gefallen hat und innen habe ich einfache lila und orange Baumwollstoffe verwendet. Als Verschluss habe ich einen Kam Snap verwendet. Eigentlich hatte ich einen Magnetverschluss geplant, da habe ich aber den richtigen Zeitpunkt zum Anbringen verpasst und habe mir dann das Auftrennen geschenkt und mich für einen anderen Verschluss entschieden. Der äußere Stoff war für dieses Projekt alles andere als ideal. Da er so grob gewebt ist, hatte ich extreme Probleme beim Wenden. Er ist mir dabei an einigen Stellen ausgerissen und darum ist es jetzt hier und da nicht ganz so sauber, aber ich bin sehr zufrieden und habe es schon fleißig im Einsatz.

Untergebracht sind jetzt hier nur die wichtigsten Karten, da ich ja verschlanken wollte. Trotzdem hat man ja irgendwie 1000 Karten und braucht ja die ein oder andere auch öfter, also habe ich noch ein, natürlich farblich passendes, Kartenetui genäht.

Geldbeutel03_webDen Schnitt habe ich mir nach den Erfahrungen mit dem Wildspitz-Schnittmuster selber zusammengeschustert und das Ganze nach einer Vorlage aus dem Buch „Doodle Stitching: The Motif Collection“ von Aimee Ray handbestickt. Hierfür hätte ich eventuell ein stärkeres Bügelvlies nehmen sollen (habe Vlieseline H250 verwendet), da es sich in der Handtasche gerne einmal in der Mitte durchknickt, da wo der Trennungsstreifen für die Karten ist.

Geldbeutel01_web

Alles in allem bin ich auf jeden Fall zufrieden mit meinem Ertrag des Osterwochenendes und freu mich jetzt jedes Mal ein bisschen, wenn ich irgendwas bezahlen muss und mein neues Portemonaie angucken kann. Etwas verrückt, aber so ist es.

Ich hoffe, dass ich auch bald mal was unter der Rubrik „Designzeug“ zeigen kann, aber ich kämpfe noch mit dem Copyright. Ich hoffe, ich kann die Fotos, die ich zeigen will auch zeigen, sonst mache ich das anders.

Liebe Grüße,

Kathrin

 

Jugendsünden

Mindestens ein Mal im Jahr miste ich meinen Kleiderschrank aus. Noch gute Kleidungsstücke bringe ich in den Oxfam-Shop in der Nachbarstadt. So fällt es mir leicht großzügig auszusortieren, in dem Wissen damit wirklich etwas Gutes zu tun.

Bei dieser Aktion fielen mir auch einige Kleidungsstücke in die Hände, die ich noch gebrauchen kann, die aber einer kleinen Überholung mit der Nähmaschine bedürfen. Diese Woche habe ich damit angefangen und zwar mit diesem Wickel-Bolero-Jäckchen:

Jugendsuenden_alt_04Mein allererstes Projekt aus dehnbarem Stoff! Vorher habe ich mich nie an dehnbare Stoffe ran getraut, da ich nicht wusste wie man sie richtig verarbeitet. Vorsichtige Versuche an T-Shirtsäumen gingen meistens schief. Dann erfuhr ich, dass sich mit einer Zwillingsnadel schöne dehnbare Nähte produzieren lassen. Das habe ich dann ausprobiert und war sofort begeistert.

Leider kamJugendsuenden_alt_02 ich auf die irrwitzige Idee nicht nur meine Säume damit zu machen, sondern dachte auch es wäre eine gute Idee für alle anderen Nähte. Ich musste ziemlich lachen über meine Unwissenheit, als ich mir das Stück näher angeschaut habe. Die Zwillingsnadel ist super zum säumen, aber für z.B. eine Seitennaht ist sie einfach nicht gedacht. Da klafft die Naht schnell etwas auseinander, folglich sahen die meisten Nähte so aus. Man konnte an fast jeder Stelle das Garn sehen. Heute weiß ich: Nichts geht über einen schmalen Zickzack-Stich (z.B. Stichbreite und -länge 2.0)! Und die Passform? Es war mein erster Burda-Schnitt und ich habe nach bestem Gewissen meine Größe ausgewählt, aber es war einfach viel zu groß.

Die Schultern hingen sonstwo, aber nicht da wo sie hingehören. Die Ärmel waren viel zu lange. Der Rest ließ sich durch geschicktes Wickeln verbergen und ich habe das Jäckchen auch trotzdem getragen. Ich hatte mich einfach so in den Stoff verliebt und fand das alles nicht so schlimm.

Jugendsuenden_alt_03Irgendwann, mit steigendem Wissen um die offensichtlichen Fehler, wurde es mir dann aber doch zu peinlich und ich verbannte es nach hinten in den Schrank. Jetzt habe ich es wiedergefunden und an zwei freien Vormittagen aufgemotzt! Erstmal habe ich die Ärmel abgetrennt und die schlimmsten Nähte mit einem schmalen Zickzack-Stich nachgenäht. Dann habe ich das Armloch angepasst, sodass die Schulternaht auch auf der Schulter sitzt und nach Gefühl nach unten auslaufen lassen. Dabei hatte ich das Glück, dass derselbe Umfang herauskam wie vorher, sodass ich den Ärmel nicht auch noch auftrennen musste. Ärmel wieder eingesetzt und gekürzt, vorne noch etwas Weite rausgenommen, da es sich dort bauschte und fertig!

Jugendsuenden_neu_01_webJugendsuenden_neu_02_webJugendsuenden_neu_04_webWie ihr auf dem Foto mit dem Ausschnitt seht, habe ich damals aus Versehen die Zwillingsnadel falsch rum benutzt, sodass der untere Zickzack-Stich hier außen ist. Ich nehme es als Stilmittel und behaupte das soll so. So schlecht sieht das nämlich gar nicht aus.

Ich freu mich sehr, dass ich das Jäckchen jetzt guten Gewissens wieder anziehen kann. Es ist ein krasser Stoff, aber gerade das gefällt mir sehr. Ich habe ihn damals bei Butinette gekauft. Einen Rest habe ich noch. Wenn es reicht, wird der vor unserem Sommerurlaub noch in einen luftigen Rock verwandelt.

Es war viel Arbeit, aber ich freue mich eine meiner „Jugendsünden“ jetzt mit Stolz wieder tragen zu können. Nähte mit Zwillingsnadel… Ich muss jetzt noch kichern…

Keep on sewing,

Kathrin